Isa von Lari Lara bloggt in Hamburg

Ich freu mich so euch die neue Rubrik vorstellen zu können: Die Familien- und Mütterblogs in Deutschland vrostellen aber auch verbinden soll. Für mehr Miteinander und Vernetzung. Hier entsteht hoffentlich ein buntes Sammelsurium guter, inspirierender Blogs aus diesem Land.

Und Isa vom Blog Lari Lara darf die Erste sein. Und erzählt uns von den Beweggründen ihren Blog ins Leben zu rufen, von Vereinbarkeit und den schönsten Plätzen in Hamburg. Ich freue mich so sehr, dass sie mitmacht. Auch wenn wir es nicht persönlich geschafft haben – vielleicht klappt es ja bald!

Isabel LotzDer Blog Lari Lara  entstand während meiner ersten Elternzeit. Ich wollte die Schwangerschaft festhalten – für mich und für meine Familie. Mit der Zeit ist es zu einem richtigen Hobby geworden – es ist ein Baby, das ständig gefüttert werden möchte.

Die Themen reichen von alltäglichen Dingen, die ich mit meinen zwei Mädchen erlebe, über Schulkindgeschichten und Tipps und Tricks das Elternsein betreffend. Einen Schwerpunkt bildet die Rubrik „Vereinbarkeit“. Für mich als Working Mom stellt sich oft die Frage, wie man einer Vereinbarkeit von Familie und Beruf näher kommen kann und woran es fehlt. Reisen mit und ohne Kinder ist genauso auf dem Blog zu finden wie auch Mode & Lifestyle – denn nicht nur in Jogginghosen fühle ich mich wohl, auch im Büro muss ich mich gut kleiden und als Mama darf es ja auch mehr sein als das „ZuHauseOutfit“.

  • du bloggst schon seit über 6 Jahren, und ich gerade mal zwei. Findest du, die ganze Mütter-Blogger Szene hat sich im Laufe der Jahre verändert?

Ich habe die Bloggerszene erst in den letzten 2 Jahren beobachtet. Davor habe ich eher für mich und die Familie geschrieben. So als eine Art Tagebuch, damit die Familie in der Ferne weiß, was bei uns in Hamburg los ist. Die Mütter-Blogger-Szene ist vielseitiger geworden. Es gibt tolle Blogs, die sich mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten beschäftigen – das finde ich toll. Es gibt aber auch solche, die nur jammern und nur auf Gefühlsduselei aus sind „Hach, mir geht es so schlecht“ und „Hach, ich bin so krank“ usw. Das nervt manchmal ganz schön. Aber alles in allem finde ich die Mama-Blogger ganz toll.

  • Du bloggst Schwerpunktmäßig über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bist dafür selbst das beste Beispiel. Findest du, Hamburg macht es Müttern leicht wieder zu arbeiten? 

Das muss man von unterschiedlichen Seiten betrachten. Zum einen ist es in einer Großstadt wie Hamburg natürlich leichter bei der Jobauswahl als wenn man auf dem platten Land wohnt. Auf der anderen Seite gibt es hier so viele Bewerber auf eine Stelle, dass es auch verdammt schwer ist etwas zu finden. Und es kommt natürlich darauf an, was man sucht. Für mich als Akademiker mit vielen Jahren Berufserfahrung ist es schwer etwas Passendes in Teilzeit zu finden. Entweder man ist für die Stelle überqualifiziert oder der Job ist in Vollzeit ausgeschrieben. Am besten ist, man kann auf seine alte Stelle nach der Elternzeit zurückgehen – dann hat man die Probleme einer Neubewerbung nicht. Leider war mir das vergönnt.

  • Was würdest du dir für Hamburg wünschen, was den Familienalltag erleichtern würde?

Mehr Jobs in flexibler Teilzeit für Mütter bzw. Eltern mit Führungsverantwortung. Die Unternehmen müssten mehr in Job-Sharing investieren und den Frauen nicht die Karriere verbauen nur, weil sie keine 50 Stunden die Woche mehr arbeiten wollen und können. Ansonsten finde ich die Kitamodelle und Ganztagsschulen in Hamburg schon eine ganz tolle Sache.

  • Was sind für dich die schönsten Ecken in deinem Viertel?

facebook-In-Stream_Square___2017-02-12 12.04.00.jpgUnser Viertel wächst gerade imposant. So wirklich fertig ist es noch nicht, deshalb gibt es auch noch keine richtig tollen Ecken hier.  Aber unser Baugebiet ist für die Kinder toll. Hier gibt es Spielstraßen, der Spielplatz mit Wald ist in der Nähe und wir haben einen schönen kleinen Park mit einem Teich, in dem viele Enten leben. Außerdem sind wir schnell im großen Stadtpark in Norderstedt. Hier gibt es viele Sportangebote, z.B. eine Wasserski-Anlage und auch eine Laufstrecke um den See Hamburg hat einfach so viel zu bieten – Strand, Kultur, Sport

  • Für welche Stadt auf der Welt würdest du Hamburg verlassen?

Kapstadt!

  • Reisen mit Kindern: Campen, Familienhotel oder Bauernhof? Ostsee oder Fernreise? Was war für Dich der bisher schönste Urlaub mit Kindern?

Unser letzter Sommerurlaub auf Mallorca war total schön. Typischer Hotelurlaub mit Kinderanimation. So können wir Erwachsenen auch mal die Füße hochlegen. Aber auch der Ferienhausurlaub mit Freunden an der Nordsee war toll. Wir hatten gutes Wetter, die Kinder haben ihren Spaß im Watt gehabt und wir haben immer schön geschnackt. Ich denke, wenn die Kinder zufrieden sind, dann sind es auch die Eltern und jeder Urlaub kann schön sein. Egal ob Bauernhof, Cluburlaub oder Ferienhaus. Eine Fernreise haben wir mit den Kindern noch nicht gemacht. Da scheue ich mich vor der langen Flugzeit. Aber für nächstes Jahr ist schon was in Planung… Dann sind die Kinder älter und können sich auch auf dem Flug besser beschäftigen (hoffentlich).

  • Was muss man gesehen haben, wenn man nach Hamburg kommt?

Die alte Speicherstadt und die neue HafenCity. Die endlich fertig gestellte Elbphilharmonie. Wir waren selbst schon auf einem Konzert – es ist der Wahnsinn. Aber auch die Aussichtsplattform, die kostenfrei ist, ist schon umwerfend. Dann kommt es natürlich auf das Alter der Kinder an. Das Miniaturwunderland ist schon etwas für die Kleineren und auch die Großen haben hier eine Menge Spaß. Hier gibt es bald auf dem Blog einen ausführlichen Bericht. Wenn DOM ist – die größte Kirmes im Norden, dann sollte man hier vorbeischauen. Einmal Reeperbahn hoch und runter. Durch die Schanze laufen. Ins Millerntor Stadion gehen. An der Binnenalster eien Kaffee trinken. Ach, es gibt soooo viel zu sehen. 

  • Wo kann man in Hamburg am besten Essen?

Das ist nicht so leicht zu sagen: Wir gehen gerne ins Portugiesenviertel. Aber auch bei uns gibt es das Wattkorn und das Fischrestaurant Merlin. In Norderstedt mögen wir die Brauerei Hopfenliebe – hier geht man aber eher zum Biertrinken hin. 

  • Wo ist das schönste Hamburger Café?

Das Café Paris in der Innenstadt hat seinen französischen Charme, aber eher nichts für Kinder. Mit Kindern geht man einfach in die Schanze. Hier ist es immer laut, da stören auch Kinder nicht.

  • Wenn du einen Tag nur für dich hättest, was würdest du in Hamburg tun?

An der Alster entlang laufen, Eis essen, Kaffee trinken. Ich würde endlich mal Floating ausprobieren. Oder zur Massage. Ich würde shoppen gehen, mich mit Freunden treffen. Da fällt mir schon viel ein.

  • Was lieben deine Kinder an Hamburg?

Den Wind, hi, hi. Nein, keine Ahnung. Dafür sind sie wohl noch zu klein, um darauf zu antworten. Sie haben hier ihre Freunde und dass ist das Wichtigste. 

  • Was nervt dich an Hamburg

Die vielen Baustellen.

  • Würdest du dir wünschen, dass sich die Hamburger Familien-Blogger mehr miteinander nernetzen?

Ja, definitiv. Es ist sehr viel Ellbogenmentalität dabei. Von den USA hört man immer, dass sich gegenseitig geholfen wird. Die „Großen“ helfen den „Kleinen“ und pushen sie so. Das ist hier nicht so. Die erfolgreichen Blogger hängen zusammen und lassen kaum einen Neuling in die Mitte. Das ist wirklich ein Kämpfen um jede Gunst. Aber so ist das eben und damit muss man leben oder es sein lassen. Schön wäre es aber allemal, wenn man z.B. Einladungen für Events oder Kooperationsanfragen bekommt und andere Blogger ins Spiel bringt. Ich glaube aber, dass sich das nicht nur auf die Elternblogger-Szene beschränkt – das betrifft sicherlich alle Blogger. 

VIELEN DANK, ISA!
Wer mehr über Isa und ihren Blog lesen will kann das hier!

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und bei Swarm:  Isabel Lotz

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